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Pocket Bike - Die besten Pocket- & Pit Bikes


Pocket Bike bedeutet übersetzt Taschenmotorrad. Dieser Name trifft es sehr gut, denn das Pocket Bike ist ein Mini-Motorrad. Die Maße liegen bei etwa 110 x 50 x 50 cm. Pocket Bikes werden in der Regel von einem 2-Takt-Motor mit 49 ccm Hubraum angetrieben. Es gibt aber auch Elektro Pocket Bikes, welche mit einem Elektromotor ausgestattet sind.

Die nächstgrößere Stufe ist das Pit Bike, auch Mini Bike genannt. Häufig werden Pit Bikes fälschlicherweise als Pocket Bike bezeichnet. Sie sind allerdings größer und haben einen Hubraum zwischen 49 ccm und 125 ccm.

Pocket Bike vs Pit Bike


Häufig werden Pocket Bikes und Pit Bikes durcheinander gebracht. Ein Pocket Bike ist deutlich kleiner als ein Pit Bike und mit einem 49cc 2-Takt-Motor ausgestattet. Das Pit Bike ist größer und meist auch schneller. Es ist häufig mit einem 4-Takt-Motor ausgestattet und der Hubraum variiert zwischen 49cc und 125cc. Während das Pocket Bike in den meisten Fällen ein reines Spaßfahrzeug ist, kann ein Pit Bike schon stärker belastet und anspruchsvoller gefahren werden.

Pocket Bike Eigenschaften


Ein Pocket Bike ist meistens mit einem 2-Takt-Benzinmotor ausgestattet. Dieser hat 49cc Hubraum und leistet etwa 3,5 PS. Je nach Gewicht des Fahrers, wird das Pocket Bike bis zu 60 Km/h schnell. Die Sitzhöhe liegt bei ca. 60 cm.

Der Preis für ein Pocket Bike liegt bei etwa 150-300€. Es gibt sowohl Renn- als auch Cross Pocket Bikes. Außerdem gibt es Pocket Bikes mit Elektromotor. Diese leisten zwischen 500 Watt und 1000 Watt. Sie haben weniger Leistung als die Benziner.

Pit Bike Eigenschaften


Pit Bikes sind häufig mit 4-Takt-Motoren ausgestattet. Die Größe des Hubraums variiert. Sie liegt bei den meisten Modellen zwischen 110cc und 125cc, es gibt aber auch 49cc Pit Bikes und Modelle mit 150cc. Mit einer Sitzhöhe von 85-95 cm ist das Pit Bike außerdem deutlich größer als ein Pocket Bike.

Preislich liegen die Mini Bikes über den Pocket Bikes. Für 400-800€ bekommt man Pit Bikes im Netz. Im Gegensatz zum Pocket Bike gibt es beim Pit bike keine Rennausführungen. Pit Bikes erreichen höhere Geschwindigkeiten und haben oft eine 4-Gang-Schaltung. Sie sind außerdem in der regel besser verarbeitet und mit hochwertigeren Motoren ausgestattet.

Wo darf man ein Pocket Bike fahren?


Pocket Bikes dürfen in Deutschland nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Daher sind die Möglichkeiten ein Pocket Bike zu fahren eingeschränkt. Hauptgrund dafür ist, dass sie keine Straßenzulassung bekommen können. Ein Pocket Bike darf daher nur auf Privatgelände gefahren werden.

Für ein Cross Pocket Bike findet man schnell einen geeigneten Ort zum fahren. In meinem Wohnort gibt es zum Beispiel eine kleine Cross Strecke, die sich anbieten. Auch im eigenen Garten oder, nach Absprache, in Waldgrundstücken und abgeschlossenen Parkplätzen darf gefahren werden.

Bei einem Renn Pocket Bike ist die Auswahl schon kleiner. Es kann nicht im Gelände gefahren werden, sondern benötigt eine glatt asphaltierte Strecke. Ausgewiesene Rennstrecken und Kartbahnen eignen sich optimal. Viele Kartbahnen erlauben das Fahren eines Pocket Bikes, dazu fragt man am besten einfach bei naheliegenden Strecken an. Auch auf abgeschlossenen Parkplätzen kann man ein Renn Pocket Bike fahren.

Im Straßenverkehr ist das Fahren mit einem Pocket Bike ausnahmslos verboten. Das liegt daran, dass die kleinen Bikes keinen TÜV bekommen und nicht versichert sind. Wenn man sich den Aufbau und den günstigen Preis der Pocket Bikes ansieht ergibt das auch Sinn. Sie wären im Straßenverkehr nicht besonders sicher.

Aufgrund des hohen Unfallrisikos sollte man sich an dieses Verbot halten. Tut man es nicht zieht das natürlich auch Strafen nach sich. Zum einen kann das Pocket Bike konfesziert werden. Es muss dann gegen eine Gebühr abgeholt werden. Zum anderen kann die Eignung für den Führerschein in Frage gestellt werden. Das bedeutet dann eine Fahrsperre, oder dass man den Füherschein erst später machen darf.

Pocket Bike tanken


Die meisten Pocket Bikes sind Benziner und müssen daher getankt werden. Die 2-Takt-Motoren benötigen ein Benzin-Öl_Gemisch. Das kennst du vielleicht bereits von Kettensägen. Man kan dieses Gemisch sehr leicht selber herstellen.

Womit betankt man ein Pocket Bike?

Die 2-Takt-Motoren benötigen ein Benzin-Öl-Gemisch. Das gängigste Mischverhältnis dabei ist 1:50. Das bedeutet auf einen Liter Benzin kommen 20 ml Öl.

Bei einem neuen Pocket Bike sollte zuerst eine fettigere Mischung verwendet werden. Zum einfahren empfiehlt sich ein Mischverhältnis von 1:25. Auf einen Liter Benzin kommen dann 40 ml Öl.

An die optimale Mischung für das eigene Pocket Bike muss man sich etwas herantasten. Nicht jedes Bike fährt mit jeder Mischung gleich gut. Diese Mischtabelle dient als Hilfestellung zum Mischen des Benzin-Öl-Gemischs.

1:20

1:25

1:30

1:35

1:40

1:45

1:50

Benzin in Liter

Öl (ml)

Öl (ml)

Öl (ml)

Öl (ml)

Öl (ml)

Öl (ml)

Öl (ml)

1

50

40

33

29

25

22

20

1,5

75

60

50

43

38

33

30

2

100

80

67

57

50

44

40

2,5

125

100

83

71

63

56

50

3

150

120

100

86

75

67

60

3,5

175

140

117

100

88

78

70

4

200

160

133

114

100

89

80

4,5

225

180

150

129

113

100

90

5

250

200

167

143

125

111

100

Wie viel verbraucht ein Pocket Bike?

Der Verbrauch eines Pocket Bikes hängt sehr von der Fahrweise ab. Allerdings verbrauchen die kleinen 2-Takt-Motoren nicht besonders viel. Die meisten Pocket Bikes haben ein Tankvolumen von 1-1,5 Liter. Das klingt erstmal wenig, doch damit kommt man gute 25-35 Km weit. Wie weit genau hängt vom Gewicht des Fahrers, der fahrweise und der Bodenbeschaffenheit ab.

Wenn man das Pocket Bike auf Höchstgeschwindigkeiten fährt, ist der tank entsprechend schneller leer. Bevor man auf die Strecke fährt, sollte man das Bike daher volltanken Es ist immer sinnvoll auch einen Reservekanister mitzunehmen, falls man zwischendurch nachtanken möchte.

Wie viel Kilogramm hält ein Pocket Bike aus?


Das eigene Körpergewicht ist wichtig. Nicht nur, da das Pocket Bike bei zu hohem Gewicht langsam wird, sondern ebenfalls wegen der Belastung. Die kleinen Bikes können nicht unendlich stark belastet werden. Zwar halten die meisten Modelle auch einen Erwachsenen aus, doch ab 80-85 Kg beschleunigt es nicht mehr besonders gut. Hier empfiehlt sich dann auf ein Pit Bike umzusteigen.

Da Pocket Bikes sehr klein sind ist auch die Körpergröße entscheidend. Wenn man zu groß ist, macht das fahren kaum noch Spaß. Ich kann mit 1,81 noch bequem auf einem Cross Pocket Bike sitzen, ist man aber deutlich größer als 1,80 wird es eng. Auch hier wäre es dann sinnvoller ein Pit Bike zu kaufen